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Life is sweet in Byron Bay

Es sind jetzt schon einige Tage seit meiner Ankunft in dem verrückten und liebenswerten Ort Byron Bay vergangen. Es ist wunderschön hier und ich darf sagen, ich hab mich in diesen alternativen, von Hippies und Künstlern besiedelten Ort, verliebt - und das mit vollem Herzen.


Mein Hostel „Main Beach Backpackers“ liegt sehr zentral. In wenigen Minuten bin ich bei zahlreiche kleine Läden, die Schmuck, Kleidung, organische Lebensmittel und Surfboards verkaufen, und natürlich auch den üblichen Surfershops wie Billabong, Quicksilver und Roxy.
Tür an Tür zu diesen Läden gibt es zahlreiche (natürlich teure) Restaurants und Cafés.

Ich persönlich liebe dabei die Falafelfrau, die für ihr Restaurant kostenlose Falafel verteilt – lecker! Um in diesen Genuss zu komme nehmen Julia und ich auch gerne einen Umweg zum Strand in kauf :)
Von meinem Hostel brauche ich gerade mal 2 Minuten um einen der wunderschönen Strände Belongil, Main und The Pass zu erreichen. Diese eigenen sich hervorragend um sich tagsüber zu entspannen und dem Wellenrauschen zu lauschen.
Im Moment herrscht allerdings eine ziemlich raue See mit hohen Wellen, die natürlich super für Surfer geeignet sind.
Zusätzlich gibt es eine sehr starke Meeresströmung, die uns unser tägliches Fitnessprogramm beschreibt. Um uns von der warmen Mittagshitze abzukühlen, springen wir nämlich alle 10 Minuten ins Meer. Dabei kämpfen wir im knietiefen Wasser gegen die Strömung und die hohen Wellen an.
Dabei haben einen heiden Spaß, wenn uns das Wasser überschwappt und unsre einzige Sorge dabei ist, ob unsre Bikinioberteile noch an Ort und Stelle sind.



Die ersten Tage war ich alleine in Byron Bay; doch dann war die Brisbane Mädelstruppe wieder vereint. Das hat wirklich Spaß gemacht, denn mit Olivia, Jelena, Julia und Shana hat man jede menge Spaß. Gemeinsam haben wir auch die Rezeptionistin bequatscht, sodass wir alle gemeinsam in ein Zimmer ziehen konnten.
Unseren ersten gemeinsamen Abend wollten wir dann auch gebührend feiern, sodass wir abends die Clubs in Byron Bay unsicher machten. Nach 3, etwas langweiligen, Clubs sind wir schließlich im legendären Cheeky Monkeys gelandet. Dort hatten wir dann einen lustigen Abend – doch wir waren uns einig: Die Clubs sind Byron Bay sind so lala.

Besonders schön finde ich die Straßenmusiker. Läuft man durch die Straßen von Byron Bay hört man überall Gitarren geklimper, Trommeln, oder Gesang. 
Das, und die sommerliche Atmosphäre gibt dem Ort einen ganz eigenen relaxten Charakter.



Surfers Paradise

Nun bin ich wieder auf Reisen und mein erster Stopp in Richtung Süden ist Surfers Paradise.
Zwar war ich zu Beginn meiner Reise schon einmal hier gewesen, doch Olivia, Jelena und ich haben beschlossen ein 2.tes Mal „halt zu machen“.
Angekommen, hab ich mich auf den Weg in mein neues Hostel Cheers Backpackers gemacht, das ich allerdings nach einer Nacht gegen das sauberere und komfortablere Surf 'n' Sun Beachside eingetauscht habe.
Während ich im Hostel unter gekommen bin, sind die beiden andren Mädels zu Jeamin. Jeamin ist ein Australier, etwa in unserem Alter und wohnt in einem Ein - Zimmer Apartment (mit Meerblick) in Surfers Paradise. Bei ihm sind sie als sogenannte Couchsurfer untergekommen. 


Unter Couchsurfing versteht man das kostenlose Nächtigen und Wohnen bei einer Person.
Dabei steht der Austausch von Gastfreundschaft im unmittelbaren Mittelpunk. Als Mitglied des Netzwerks Couchsurfing kann man entweder einen Schlafplatz anbieten oder als Reisender (sog. Couchsurfer) eine Unterkunft suchen oder anfragen.

Da, das Wetter nicht ganz so sonnig war konnten wir die ersten beiden Tage nicht an den Strand liegen. Stattdessen haben wir Drei die Zeit genutzt um in Jeamins Wohnung unsre Weihnachtspost zu schreiben, um diese dann hoffentlich rechtzeitig zu Weihnachten versenden zu können.
Da ich wieder in Surfers war, wollte ich eigentlich Rico ein weiteres Mal besuchen. Ursprünglich war der Plan bei ihm unterzukommen, doch leider haben wir uns um 4 Tage verpasst, denn er ist für Heimurlaub ins kalte Deutschland geflogen.








Stradbroke Island

  "der Sommer ist noch lang"



Vor der Ostküste Australiens, ca 2,5 Stunden von Brisbane entfernt, liegt die große Sandinsel Stradbroke Island. Sie wird in North and South Island unterschieden wobei die nördliche Insel größer ist.
Unseren letzten Tag in Brisbane haben Olivia, Jelena und ich genau auf dieser Insel verbracht.
Nach insgesamt 2,5 Stunden Zug, Bus und Fährenfahrt sind wir endlich auf diesem wunderschönen Fleckchen Erde angekommen.
Mit dem Bus kann man die 3 großen Siedlungen Dunwich, Amity Point und Point Lookout ansteuern. Diese liegen alle im Süden der Insel.
Also haben wir uns ein Daily Ticket gekauft und sind am Cylinder Beach (nahe Point Lookout) ausgestiegen.


Ich konnte mich erstmal gar nicht entscheiden wo ich zuerst hinschauen sollte.
Ein kilometerweiter, wunderschöner, weiser Sandstrand mit hellblauem Meer.
Endlich wieder am Meer! Endlich wieder Sand unter den Füßen.
Mit den Fußzehen hab ich mich erst mal in den feinen Sand gegraben und hab die Wärme und das entspannende Glücksgefühl, das meinen Körper durchströmt hat, genossen. 


In solchen Momenten weiß ich genau weshalb ich nach Australien geflogen bin.
Wegen dem Gefühl, genau am richtigen Ort zu sein. Wegen den Momenten, in denen mich Glückseligkeit und Freude durchströmt. Den Augenblicken, in denen ich mich nicht entscheiden kann wo ich lieber hinschauen möchte. Diese Gefühle hatte ich hin nun schon so oft. In Bribane, Noosa, auf den Withsundays und auch hier auf Stradbroke Island.

Gemeinsam sind wir den Strand entlang gelaufen, haben Fotos für die Weihnachtskarten gemacht und haben den Ausblick und die Sonne auf der Haut genossen.

Es war ein wunderschöner Tag! 




Goodbye lovely life in Brisbane

Ich bin wieder auf Reisen.
Nach 6 tollen Wochen habe ich Brisbane, die 3 größte Stadt Australiens, verlassen und bin nun auf den Weg in den Süden.
Da ich in Brisbane keine Motivation gefunden habe meine Blog auf dem neusten Stand zu halten, werde ich nun ein bisschen davon berichten.
Das Zentrum Brisbanes ist sehr übersichtlich und europäisch geprägt. Dabei machen viele moderne Gebäude und Wolkenkratzer das Stadtbild aus.
Neben dem CBD, Central Business Distrikt, mit vielen Geschäften und Büros, habe ich mir noch South Bank, ein Stadtviertel direkt am Fluss mit Lagune, Museen und Riesenrad und das Valley, das Partyviertel schlechthin angesehen.






Jeden ersten Sonntag im Monat gibt es, nahe der Queensstreet Mall (der eindrucksvollen Einkaufsstraße) einen Flohmarkt. Dieser beginnt um 12 Uhr mittags und endet erst gegen Abend. Eigentlich bin ich kein großer Fan von Flohmärkten, aber da ich diesen ganz besonderen Tipp von Alina (ihr kennt Alina bestimmt noch – meine ehemalige Reisepartnerin) bekommen habe, bin ich ihm nachgegangen und es war einmalig.
Begleitet wurde ich von meinen beiden Freundinnen Jelena und Olivia, die ihr schon in vorherigen Posts kennengelernt habt. Zum Glück sind beide mit Flohmarkt bummeln vertraut und so konnte ich mich an ihnen orientieren – denn ja! Flohmarkt shoppen ist anders als einkaufen in Kleidergeschäften.
Anders als bei deutschen Flohmärkten, ist dieser in Brisbane rießen groß und lockt ein kunterbuntes Publikum an. Das reicht von Business Frauen bis hin zu Dreadlocks tragenden Hippies. Wir waren 2 mal auf diesem Flohmarkt wobei ich (vielleicht aufgrund meiner geringen Erfahrung in Flohmarkt shopping) nur eine Kette und ein Shirt erstanden habe.
Trotzdem war es eine tolle Erfahrung und hat sehr viel Spaß gemacht.

Ein weiterer must – do Wochenpunkt war der Gemüsemarkt jeden Mittwoch Nachmittag.
Diesen haben Olivia und ich jede Woche kurz vor Ende besucht, um schnäppchenjägermäßig die letzten Angebote zu ergattern. Lässig sind wir dann durch die Standreihen geschlendert, haben bei der netten Frau, die gebratene Mandeln verkauft, Nüsse probiert und sind 2 Minuten länger davor gestanden um eine Nuss extra ab zu stauben. Dann gings geradewegs zu den Gemüsestränden, bei denen wir Packen mit Zukini, Paprika, Zwiebeln, Karotten und Tomaten für jeweils ca 2$ gekauft haben – diese haben dann glücklicherweise genau für die kommende Woche ausgereicht.

Am meisten hab ich mich allerdings aufs Wochenende gefreut. Innerhalb der 6 Wochen hat sich unser Zimmer etwas verändert. Inzwischen waren wir 5 Deutsche Mädels, eine Holländerin und nach wie vor der französische Junge. Wir Mädchen haben uns super miteinander verstanden. Jeden Donnerstag hieß es für uns: Auf ins Victory (ein Club in der City).
Dann haben wir unsre Kleider ausgepackt, Schminke aufgetragen und unsre Frisuren gemacht. Dabei hatten wir immer besonders viel Spaß weil es bei 5 Mädchen, nur einem Spiegel, ein paar Bechern Goon, einem Glätteisen, und vielen unterschiedliche Meinungen, einfach total lustig wird.
Gegen halb 12 haben wir unser Hostel verlassen und sind (meist zu Fuß) Richtung Club gelaufen.
Freitags abends hieß es dann (abhängig vom Müdigkeitsgrad und Feierlaune) entweder schlafen oder erneut auf ins Partyleben. Diesmals allerdings nicht ins Victory sondern ins sogenannte Exchange, da es dort freitags freien Eintritt gibt.
Im Falle eines ruhigen Freitag Abend, wurden dann samstags die Kleider wieder angezogen.
Manchmal sind wir auch ins Valley gefahren. Dort reihen sich Clubs an Clubs, Bars an Bars und man weiß gar nicht so richtig wo man am Liebsten feiern will.
Überall wimmelt es von jungen Erwachsenen in schönen Kleidern, High Heels bis in den Himmel und (manchmal eher schlecht als recht) geschminkten Gesichtern.
Meiner Meinung nach ist der luxuriös gestaltete Club Cloudland und der große 4 stöckige Club Family besonders zu empfehlen. Dort wurden so einige lustige, durchtanzte Nächte verbracht :)
An dieser Stelle möchte ich besonders den Mädchen aus meinem Zimmer danken:
Olli, Jele, Shana, Kim und Julia – Ihr seid der Wahnsinn! Mit euch erlebt man was! :)

Bad Taste Party - Down Under Bar
Bad Taste Party - Down Under Bar
Bad Taste Party - Down Under Bar
Victory

Valley
Cloudland - Valley

Weg zum Victory

Weg zum Victory

Weg zum Victory

Weg zum Victroy
:)


Weihnachtszeit – oder was?

Ich bin jetzt schon seit ca 1 Monat in Brisbane und ich liebe es :)
Im Allgemeinen laufen meine Tage immer gleich ab.
Morgens putz ich meine 2 Stunden für Accomodation, danach kommt die ersehnte Dusche worauf das Mittagessen folgt.
Nach dem Lunch, verbring ich den Mittag wahlweise am Pool bei angenehmer 34°C Wärme oder in der Stadt.
Die Nachmittage am Pool sind die Besten :) Ich fühle mich einfach super wohl am Pool in der Sonne zu liegen und die Skyline von Brisbane zu sehen. Das hat einen eigenen Geschmack von Luxus. Zudem trifft man immer nette Leute am Pool und mit Sonnenbrille auf der Nase hat man auch einen guten Ausblick auf erfreulich trainierte männliche Oberkörper *g


Jeden Mittwoch Nachmittag gehen Olivia und ich auf den Gemüsemarkt in der Queens Street Mall. Dort kann man billig Gemüse einkaufen, welches dann glücklicherweise genau eine Woche für Essen sorgt.

Jetzt in der Weihnachtszeit werden in der Stadt Weihnachtsbäume, Nussknacker und Weihnachtsmänner aufgestellt und dazu Lichterketten aufgehängt.
Irgendwie kommt das einem wirklich komisch vor.Tagsüber ist es so heiß und sonnig, dass absolut keine Weihnachtsstimmung aufkommt. Hier auf der anderen Seite der Erde kommt einem die Weihnachtszeit lächerlich und wie ein schlechter Witz vor.
Leider kann man sich nicht mal einen Adventskalender kaufen, da die Schokolade sowieso schmelzen würde.




Am meisten freuen wir, Olivia, Jelena und ich, uns allerdings immer aufs Wochenende.
Da heißt es dann nämlich: FEIERN! FEIERN! PARTYY!! :)

City Backpackers

Nachdem Alina Brisbane verlassen hatte, bin ich die nächsten beiden Tage alleine unterwegs gewesen. Da ich gerade im Outback gearbeitet hatte, machte ich mich vorerst nicht auf Job-Suche. Allerdings fand ich die Unterkunftskosten im Chill Backpacker Hostel ziemlich teuer und bewarb mich deshalb gleich für sogenannte „Arbeit für Accomodation“. Das bedeutet, dass man in der Regel zwischen 2 – 3 Stunden am Tag für das Hostel arbeitet und im Gegenzug keine Unterkunftskosten bezahlen muss. Nach 2 Tagen hab ich auch gleich einen Job angeboten bekommen. Dieser verlangt von mir, dass ich 2 Stunden am Tag (zwischen 10.30 – 12.30) 3 Badezimmer putzen muss. Allerdings sollte ich dafür ins City Backpacker Hotel umziehen, da sich dort auch die Badezimmer befänden.
Zuerst war ich nicht sonderlich begeistert, da ich in meinem bisherigen Hostel schon Freunde gefunden hatte, mit denen ich mich wirklich gut verstand.
Da ich jedoch keine Wahl hatte, habe ich also meine 7 Sachen gepackt und bin ins City Backpackers gezogen.


Hier habe ich in einem 7 Bett Staff Zimmer ein neues Zuhause gefunden
Ab jetzt hieß es für mich 7 Tage die Woche um halb 11 morgens Badezimmer putzen. Zuerst fand ich die Arbeit wirklich schrecklich. Ich mein, wär putzt gern die Kacke von Andren am Klo weg? Oder wer fischt gern benutzte Kondome aus der Dusche?
In diesem Zusammenhang muss ich alle Reisenden bitten: Ich finds toll, dass die Leute hier Verantwortungsbewusst sind (und nett gegenüber Zimmermitbewohnern), aber bitte tut den armen Putzleuten ein gefallen und schmeißt die benutzen Pariser danach in den Müll!!

Wie auch immer, nach ein paar Tagen hat man sich an die Arbeit gewöhnt und mit lauter Musik im Ohr ist es auch gar nicht mehr so schlimm (und immerhin spare ich damit ca 200$ die Woche).
Mein Zimmer hat sich auch als absoluter Glücksgriff erwiesen :)
Wir sind 6 Mädchen (alles Deutsche) und ein Junge (Franzose).
Da wir ein Staff Zimmer haben, haben wir das Privileg Kisten und Regale in unserem Zimmer zu besitzen. Das ist ziemlich cool, da wir ja auch etwas länger hierbleiben und somit mehr Platz für unseren ganzen Kram haben.
Übrigens hab ich die 2 tollsten Mädels mit im Zimmer, Olivia und Jelena :)
In den nächsten Einträgen werdet ihr ihre Namen wohl noch etwas öfter zu Gesicht bekommen *g

Olivia, Ich, Jelena