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Great Ocean Road

Schweren Herzens hab ich morgens in aller Frühe im „Groovy Grape“ Bus Melbourne verlassen, um mir die Great Ocean Road anzusehen.
Diese 250 km lange Straße führt an der australischen Südküste im Bundesstaat Victoria entlang und erlaubt umwerfende Ausblicke auf Sandstrände und steil zum Meer hin abfallende Felsküsten.
Hier, an der Great Ocean Road, haben Küstenerosionen durch Wellen und Regen einige der berühmtesten Felsformationen geschaffen.
An einer dieser, den sogenannten Twelve Apostles, haben wir unseren ersten Sonnenuntergang der 3 tägigen Tour angesehen.
Da ich in Neuseeland schon schönere Felsformationen gesehen habe, war ich anfangs nur mäßig beeindruckt und war etwas unmotiviert Bilder dieser Felsen zu machen.
Ihr dürft einem netten Deutschen danken, der mich glücklicherweise doch dazu überredet hat, die Kamera auszupacken :)
Die untergehende Sonne hat die Apostles wunderschön beleuchtet, der Wind den Geruch des Meeres verbreitet und trotz Müdigkeit hatte ich mal wieder das Gefühl:
Rebecca, du bist zur richtigen Zeit am richtigen Ort :)





Die Nacht verbrachte meine Gruppe und ich, in einem kleinen Ort nahe der Ocean Road.
Gemeinsam verbrachten wir den Abend mit Kartenspielen, etwas Wein und Bier.
Hier muss ich etwas besonders wichtiges anmerken.
Die Nacht habe ich in einem „großen“ 1,40m Bett geschlafen. Nach so langer Zeit in kleinen Einzelbetten kam ich mir völlig allein und verlassen vor in diesem viel zu großen Bett für eine Person. Wie soll das nur werden, wenn ich wieder Zuhause in meinem 1,80m Bett schlafe? :D

Naja, viel Gelaber ohne Sinn, der nächste Tag begann in aller Frische. Ein kurzer Stopp, um freilebende Koalas und Papageien zu sehen und weiter ging es an faszinierende Strände und Felsen. Es war wirklich atemberaubend schön, diese ungewöhnlichen Felsformationen im Meer zusehen. Mutter Natur hat wirklich Tolles geschaffen und es ist so unfassbar in einer Postkartenkulisse zu stehen!






















Unseren 3.Tag sind wir querfeldein in Richtung Grampians Nationalpark gefahren. Felder Felder und unsere Tourgruppe – toll :)
Serpentinenmäßig haben wir dann mit dem Bus die Berge erklommen, wo uns ein großartiger Ausblick erwartet hat. Bei den Balconies haben wir uns auf die Felsspitzen gesetzt und an den Mckenzie Falls unsere Füße im Wasser gekühlt.
Dieser Ort bleibt unvergesslich.
Am Ende des Tages fuhren wir weiter bis nach Adelaide.








Ciao Schneggen

"Es gibt im Leben viele Zeiten, das hier sind die Guten,
ich schnapp' mir meinen Schnorchel und spring rückwärts in die Fluten,
wir hängen auf der Insel rum, von früh bis spät,
wir träumen und wir tauchen bis die Sonne untergeht."
(Philippe Poisel - Garten von Gittis)

Nach 2,5 Wochen in Melbourne heißt es für mich Abschied nehmen von den beiden tollsten Mädchen die ich hier in Australien kennenlernen durfte. 
Irgendwie war mir nicht bewusst gewesen, dass es diesmal kein Wiedersehen in Australien geben wird, sondern dass es diesmal wirklich „wir sehen uns in Deutschland wieder“ heißen wird.
Den letzten Abend habe ich gemeinsam mit Olli in einem indischen all-u-can-eat Restaurant verbracht. Viel leckeres Fladenbrot wurde von uns beiden verdrückt und nur widerwillig haben wir diesen Ort nach 2 Stunden verlassen.
...und dann war der Moment der Verabschiedung auch schon gekommen.
Irgendwie konnte ich das nicht wirklich wahrnehmen. Ich empfand immer noch das Gefühl, dass wir uns bald wieder treffen würden. Dies sei nur einer dieser kurzen Abschiede, mit dem Wissen sich in spätestens 2 Wochen später wieder zusehen.
Doch falsch gedacht. Kein wieder sehen in ein paar Wochen, keine gemeinsamen Strandtage, keine gemeinsamen Abendessen, kein gemeinsames feiern und Spaß haben mehr in Australien.
Dieses Wissen macht mich traurig, denn mit Olli und Jele habe ich Freunde fürs Leben gefunden.


Deshalb widme ich diesen Post an euch! :)
Ich möchte euch danken für:

  • die Freundschaft die uns miteinander verbindet
  • das Vertrauen, dass wir gegenseitig haben
  • alle Lacher !! :)
  • allen Rat, den wir uns gegenseitig geben konnten
  • Sonntag Pfannkuchen (süße und deftige)
  • Pool-chill Tage
  • jeden einzelnen Abend an dem wir gemeinsam feiern waren! und das waren viele! :)
  • alle guten Geschichten am nächsten Tag!
  • gemeinsames Weihnachten
  • dass Olli mich zum Weihnachtskarten schreiben motiviert hat :-*
  • meinen Geburtstag!
  • gemeinsames kochen, Abendessen mit wundervollen sinnvollen und sinnfreien Gesprächen
  • einfach für die wunderschöne und einfach großartig geile Zeit, die wir zusammen verbracht haben!! :)

Dazu gehört, dass ich euch ein klitzekleines bisschen vermisse *g :) 


20 in Melbourne – Happy Birthday

Einen 34 Stunden Geburtstag hat man nicht jedes Jahr, aber man hat ihn auf eine bestimmte Art und Weise, wenn man sowohl in Australien, als auch in Deutschland zu Hause ist :)

Der Tag war wunderschön! Um 12 Uhr mittags habe ich mit mit Jele am Strand in St. Kilda getroffen, um mit ihr gemütlich in der Sonne zu brunchen.
Bei Meeresrauschen, wunderbar warmer Sonne im Rücken und leckerem Essen haben wir gequatscht bis zum Umfallen :) 



Leider musste Olli am Morgen arbeiten, so dass wir den Tag nicht zu 3 verbringen konnten.
Gegen Nachmittag war ihre Schicht allerdings beendet und so konnte sie, während Jele ihrerseits zur Arbeit ging, den restlichen Tag mit mir verbringen.
Zusammen sind wir am Strand entlang geschlendert, haben eine Hochzeit mitverfolgt, Kaffee getrunken, Kuchen gegessen, mit Sekt angestoßen, haben bei Sonnenuntergang Bilder gemacht und uns dabei kaum vor Lachen halten können. Bei Dämmerung haben wir noch die kleinen Pinguine am Hafen angeschaut und sind daraufhin zu ihrem Zuhause gefahren, um noch ein wenig auf ihrem Balkon den Abend ausklingen zu lassen. 

Olli :)

Ich :)

Olli und Jele! :)
Ich danke euch für den wunderbaren Tag, der meinen Geburtstag am andren Ende der Welt perfekt gemacht hat ! 


Pingu :)

Endlich wieder Australien

„Schön ist es zurück zu sein“

Endlich, endlich, endlich. Nach 4 Stunden Flug bin ich endlich wieder in Australien angekommen. Mein Flug von Auckland hat mich direkt nach Melbourne im Staat Victoria gebracht.
Abends um 10 Uhr bin ich, samt meinem Gepäck, in den letzten Shuttel Bus gestiegen, der mich zu meinem Hostel mitten im CBD Melbournes gefahren hat.
Schon auf der Hinfahrt hat mich das Gefühl überkommen, wieder genau am richtigen Ort zu sein. Endlich wieder Menschen, endlich keine Schafe mehr, endlich wieder eine richtige Großstadt und das beste von allem, Olli und Jele sind auch in Melbourne! JIPPPIII!! :) 


Meine erste Nacht in Melbourne war entspannend, und nach einem kleinen Frühstück am Morgen kam der große Moment des Wiedersehens.
Ich und Olli haben uns wiedergetroffen :)
Das war einer der tollsten Momente. Ich hab gegrinst während wir uns in die Arme gefallen sind. Nach langen 1,5 Monaten hab ich mich sehr gefreut sie wiederzusehen!
Bei Kaffee und einem Croissant haben wir uns alles erzählt, was sich in der letzten Zeit abgespielt hat; und ja, das war einiges!

Melbourne ist eine schöne Stadt mit sehr viel Flair. Anders wie in Sydney, fährt man hier mit Trams (Straßenbahnen) von einem Ort zum Nächsten.
Normalerweise muss man für jede Fahrt ein Ticket lösen, doch ich hab es geschafft! Ich bin 2,5 Wochen schwarz gefahren! Ha!!
Die Tage habe ich gemeinsam mit Olli verbracht. Nach ihrer Arbeit waren wir gemeinsam die Stadt erkunden, sind durch Geschäfte geschlendert oder sind wahlweise an den Strand gegangen.
Wer sich jetzt fragt, was mit unsere lieben Freundin Jele passiert ist – sie musste arbeiten und war deshalb selten in Melbourne.
Ich war wirklich froh, endlich mal wieder längere Zeit an einem Ort bleiben zu können und diesen gemeinsam mit einer Freundin zu erleben.
Abends haben Olli und ich meist zusammen gekocht und gequatscht.






Besonders schön fand ich den Vorort Fitzroy. Hier tummeln sich die Künstler und Designer Melbournes. Eine lange Straße führt einen durch den schönsten Teil dieses Vorortes. Hier reihen sich tausende kleine Cafés mit schmalen Eingängen an Neudesigner Boutiquen oder Kunstläden. Seitenstraßen sind mit wunderschönem ideenreichen Graffiti besprüht. Es herrscht eine gelassene, alternative Atmosphäre. Ich habe einen Künstlermarkt besucht, der allerlei tollen Schnick-Schnack, Bilder, Schmuck und Kleidung zu verkaufen hatte.
Es war ein toller Nachmittag, den ich mit einem Holländer (in der Library kennen gelernt) und einer Südkoreanerin (Hostel) verbracht habe.

Ich bin froh, wieder hier zu sein! :)