Sneakers werden gegen Boots getauscht, damit diese die Füße warm halten und während der Wind immer beißender wird, werden die Schäle immer enger um den Hals gebunden.
Zum Aufwärmen klammert sich der ein oder andere an eine Tasse heißen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt. Hin und wieder fallen ein paar Schneeflocken vom Himmel.
In den Häusern werden die Heizungen angestellt und im Kamin prasselt ein Feuer.
Wenn all diese Dinge im Jahr passieren, weiß man es geht auf Weihnachten zu.
Jetzt ist es nicht mehr lange. Und während man sich sowohl als Kind, als auch als Jungendlicher auf diese Zeit freut, der Geschenke und der friedlichen Zeit wegen, gibt es Menschen auf der Südhalbkugel, die ein völlig anderes Weihnachten erleben.
Weihnachten kündigt sich hier leider nicht so charmant an. Anstatt Kälte, Wind und Lichterketten, lächelt einem hier die Sonne entgegen. Ihre Hitze lässt den ein oder anderen so richtig zum Schwitzen bringen weshalb sich jeder, hier in Byron Bay, vorwiegend am Strand aufhält.
Auch wir, unsre kleine 10 Personen Gruppe, hat sich am 24.ten an den Strand begeben um der Hitze mit frischem Meerwasser entgegenzuwirken.
Ich brauch wohl nicht zu sagen, dass dabei keine Weihnachtsstimmung aufgekommen ist.
Eigentlich feiern die Australier Weihnachten am 25.ten Dezember, aber da wir den großen Menschenmengen entgehen wollten, haben wir diesen Tag nach wie vor am 24. gefeiert.
Wie es sich für Heiligabend gehört, haben wir Mädels beschlossen ein großes Abendessen zu kochen. Ganz nach australischer Art haben wir uns für BBQ entschieden.
Nach einem Großeinkauf im wirklich überfüllten Woolworths, haben wir uns auch direkt auf die Suche nach einer BBQ Station am Strand gemacht.
In aller Ruhe haben wir, mit Blick aufs Meer, unser Gemüse (leckere Zukini und Tomaten) geschnippelt und schön auf Tellern angerichtet.
Gerade als wir anfangen wollten unser Fleisch auf der BBQ Station auszubreiten, hat es angefangen in Strömen zu regnen.
In aller Eile haben wir unseren Kram zusammengepackt und uns zurück zum Hostel begeben um unser Essen in der (nicht ganz so idyllischen) Hostel-Küche zu braten.
Während die einen also fleißig in der Küche kochten, haben die anderen den Tisch schön hingerichtet. Das Essen war wirklich köstlich und (wie auch Zuhause) viel zu viel.
Mit gefüllten Bäuchen und zufrieden haben wir uns abends mit Vodka, unserem gemeinsamen Weihnachtsgeschenk (ist nämlich sehr teuer hier), Goon und einer großen Packung Lebkuchen in unserem Zimmer zusammengesetzt.
Ich war an diesem Abend ziemlich müde, und während die anderen „In der Weihnachtsbäckerei“ gesungen haben, lag ich in meinem Bett daneben und hab das merkwürdigste Weihnachten beobachtet.
Mein persönliches Fazit war:
Irgendwie finde ich das deutsche Weihnachten schöner, wobei das australische auch sehr interessant ist. Ich denke, wäre ich an diesem Tag mit meiner Familie gemütlich auf der Südhalbkugel in einem Zuhause gewesen, hätte das australiesche Weihnachten dem deutschen jedoch deutlich Konkurrenz gemacht.
Irgendwie finde ich das deutsche Weihnachten schöner, wobei das australische auch sehr interessant ist. Ich denke, wäre ich an diesem Tag mit meiner Familie gemütlich auf der Südhalbkugel in einem Zuhause gewesen, hätte das australiesche Weihnachten dem deutschen jedoch deutlich Konkurrenz gemacht.
Der erste Weihnachtsfeiertag wurde dafür ein voller Erfolg. Zuerst lagen wir gemeinsam auf der Wiese am Strand um dann mittags einen Weihnachtsfamilienausflug zu unternehmen.
Wir Mädels und die meisten der Jungs (die wir schon aus Brisbane kannten) stellten dabei die sogenannten „Kinder“ dar. Also ging es mit fast allen Kindern am Strand entlang, um dann über einen Klippenweg in Richtung Leuchtturm zu laufen.
Da die Wanderung bei direkter Nachmittagssonne wirklich anstrengend war, wurde auf halber Strecke auf einem Hügel ein Päuschen eingelegt. Schon etwas k.o. habe ich dort die Gischt des Meeres auf dem Gesicht gespürt und genossen.
Wieder einer der Momente des puren Glücks, das ich in Australien so oft verspüre. :)
Ausgelaugt, von der wunderbaren Sonne erhitzt und dabei die frische Meeresluft im Gesicht! - schönes Gefühl.
Ausgelaugt, von der wunderbaren Sonne erhitzt und dabei die frische Meeresluft im Gesicht! - schönes Gefühl.
Viel zu bald sind wir weitermarschiert, um eine tolle Aussicht am östlichsten Punkt des australischen Festlandes zu genießen.
Zum Abschluss nach der mehrstündigen Wanderung sind wir Mädels noch ins kühle Nass gesprungen :)
Es war ein wunderschöner Tag mit der Familie :)














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